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Luftverschmutzumg und Gesundheit

Vorwort
Luftverschmutzung und Gesundheit: eine untrennbare Verbindung

Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung gehören zu den Grundzielen im Umweltschutz. Eine Voraussetzung für das Wohlergehen unserer Gesellschaft ist die saubere Atemluft. Die Luftverschmutzung &emdash;in dem Ausmaß, wie wir es in der Schweiz kennen -verursacht Atemwegserkrankungen bei Kindern und Erwachsenen. So ist zum Beispiel das Risiko, an Bronchitis zu erkranken, für Kinder in einer stark mit Luftschadstoffen belasteten Gegend der Schweiz mehr als doppelt so hoch als in einer schwach belasteten Region.
Die vorliegende Broschüre hat zum Ziel, die Ärzteschaft und die Bevölkerung über die Auswirkungen der Luftverschmutzung zu informieren, die heutige Belastungssituation in der Schweiz zusammenzufassen und Maßnahmen der Luftreinhaltung zum Schutz der Gesundheit zu nennen.
Der Wissensstand über die Quellen, das Ausmaß und die Auswirkungen der Luftverschmutzung ist sehr gut. Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen haben die Qualität unserer Atemluft verbessert. Der Erfolg beim Kampf gegen die Luftverschmutzung zeigt, dass die bisherige Strategie richtig war. Die Ergebnisse von Forschungsarbeiten im Bereich Luftverschmutzung und Gesundheit zeigen aber auch, dass die bis jetzt getroffenen Maßnahmen noch nicht ausreichen, um die Bevölkerung vor den schädlichen Einwirkungen von Luftschadstoffen wirkungsvoll zu schützen. Wir müssen deshalb das Erreichte weiterführen und verbessern. Die Fortschritte der Technik allein werden voraussichtlich nicht genügen, dieses Ziel zu erreichen. Wir werden nicht umhin kommen, unsere Gewohnheiten im Bezug auf Mobilität und Konsum zu hinterfragen und zu ändern.
Die Verbindung zwischen Gesundheitsförderung und Umweltschutz zu stärken, ist eines unserer Hauptanliegen. Deshalb wurde zwischen dem Bundesamt für Gesundheitswesen und dem Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft die Zusammenarbeit intensiviert. Die beiden Ämter haben einen Aktionsplan ´Umwelt und Gesundheitª erarbeitet, der gemeinsam mit dem strategischen Plan zur nachhaltigen Entwicklung in der Schweiz diskutiert wird.

Ruth Dreifuss, Bundesrätin

PS: Soweit das Vorwort der schweizerischen Bundesrätin. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dieser Publikation lassen sich problemlos auf deutsche Verhältnisse übertragen. Ein Einlegeblatt informiert über deutsche Gesetze und Daten.

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