* [Neuerscheinungen] * [Bündnis für gentechnikfreie Landwirtschaft] *
* [Resolution der Umweltmedizinischen
Verbände] *
[Archiv] *
>>> Mai 10 <<<
06.05.2010
Die Freisetzung
von gentechnisch verändertem Weizen in der Genbank
Gatersleben
Brisantes aus den
Verwaltungs- und Prozessakten
PRESSEERKLÄRUNG zur
Hintergrundbroschüre Gatersleben
RISIKEN UND
NEBENWIRKUNGEN
Die Genbank
Gatersleben und die Freisetzung von gentechnisch
verändertem Weizen
BROSCHÜRE als PDF
Die
Broschüre kann auch als Druckausgabe bestellt
werden.
Siehe unter Veröffentlichungen
06.05.2010

Der
neue Gentechnik-Kommissar der Europäischen Union, John
Dalli, macht Ernst: Zum ersten Mal seit 1998 hat er im
März 2010 eine Gentechnikpflanze für den Anbau in
Europa zugelassen. Der Gentechnik-Kartoffel "Amflora" von
BASF sollen bald weitere Zulassungen für
Gentechnik-Mais folgen. Die Deutsche Bundesregierung steht
hinter dieser neuen Linie der EU-Kommission. Für
den Anbau 2010 ist es zwar zu spät. Aber wenn wir uns
jetzt nicht wehren, werden BASF, Monsanto und Syngenta auch
gegen den Willen der Bevölkerung im nächsten
Frühjahr Europa mit ihren Gentechnikprodukten
überschwemmen.
2009 hatte
die gemeinsamen Aktion "Stop the Crop" einigen Erfolg: Kurz
vor dem Anbau erließ Verbraucher- und
Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner ein Verbot für
den Anbau des Gentechnik-Mais Mon 810. Die Europäische
Kommission wurde von einer Zweidrittel-Mehrheit der
Regierungen überstimmt und konnte die Aufhebung
entsprechender Verbote in Österreich und Ungarn nicht
durchsetzen. Daraufhin stellte sie auch ihre Bemühungen
ein, die nationalen Gentechnikverbote auszuhebeln und den
Anbau weiterer Gentechnik-Sorten (bt 11 und 1507 von
Syngenta) zuzulassen. (...)
Europa
braucht keine Gentechnik auf dem Acker und auf dem Teller!
Helfen Sie mit, dass auch die neue EU-Kommission und die
neue Bundesregierung dies verstehen. Schreiben Sie an Frau
Aigner und Herrn Röttgen und fordern Sie ein Moratorium
für die Zulassung gentechnisch veränderter
Pflanzen.
Mehr
Informationen zur Aktion und den Brief an Frau Aigner
und Herrn Röttgen finden Sie hier:
http://www.saveourseeds.org/dossiers/stop-the-crop.html
Unterstützen Sie auch die Petition an
die Europäische Kommission:
https://secure.avaaz.org/de/eu_health_and_biodiversity/
Bei
dieser Aktion (Ziel: 1 Mio. Unterschriften in der EU
sammeln) geht es um ein Moratorium für die Zulassung
gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU.
>>> Apr. 10 <<<
27.04.2010
Amflora-Kartoffel
Der EU
Gesundheitskommissar Dalli hat im März die
Gentec-Kartoffel Amflora zugelassen. Am 19.4.2010 ist die
gv-Kartoffel trotz massiver Bürgerproteste ausgepflanzt
worden. Zu diesem Anlass hat die Arbeitsgemeinschaft
bäuerliche Landwirtschaft (AbL) eine Pressemitteilung "Gesunde Vielfalt statt
Risikoknollen" und ein Hintergrundpapier "Amflora" - die gentechnisch veränderte
Stärkekartoffel der BASF" veröffentlicht.
>>> Nov. 09 <<<
03.11.2009
17.
Witzenhäuser Konferenz: Saat à la Carte? ?
Gentechnik und Alternativen in der Diskussion
vom 1.12.2009 bis zum 5.12.2009 an der
Universität Kassel-Witzenhausen
Die
Organisatoren der diesjährigen 17.
Witzenhäuser-Konferenz sind allesamt Studierende der
Ökologischen Agrarwissenschaften. Gemeinsam mit Ihnen
als Konferenzteilnehmer und eingeladenen kompetenten
Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Forschung
soll in einen lebendigen, konstruktiven Dialog getreten
werden.
Gegnern und Befürwortern der Gentechnik wird ein Forum
geboten, um ihre Standpunkte und Thesen angemessen zu
vertreten. Das Ziel ist es, mit dieser Konferenz ein
brisantes Thema zu vertiefen und transparent zu machen.
Nähere Information zu Programm, Ablauf, Anmeldung etc.
finden Sie unter www.konferenz-witzenhausen.de.
Das Konferenzteam freut sich auf Sie und auf eine spannende
Woche im Dezember.
Veranstalter:
Projektgruppe Saat á la carte?
Steinstraße 19
37213 Witzenhausen
Tel.: 05542 9690191
Email: konferenz@wiz.uni-kassel.de
www.konferenz-witzenhausen.de
>>> Mrz. 09
<<<
03.03.2009
Rat der
Umweltminister stimmte heute in Brüssel für
Gentechnikverbote in Österreich und
Ungarn
Mit
großer Freude berichten wir von den Erfolgsmeldungen
aus Brüssel, wo 22 Staaten heute mit der nötigen
2/3 Mehrheit (282 Stimmen von 345) den Vorschlag der EU
Kommission abgeschmettert hat, die Gentechnik-Verbote in
Österreich und Ungarn aufzuheben. Die Aktion
"Gentechnik-Alarm" hatte über das letzte Wochenende
20.000 Unterschriften an Umweltminister Gabriel
zusammengebracht. Vielen Dank an alle, die sich beteiligt
haben. Den Antwortbrief von Minister Gabriel finden Sie
hier.
Die
Unterschriftenaktion geht weiter, wir lassen jetzt nicht
nach. Die Minister/innen müssen noch über zwei
weitere Anbauverbote in Griechenland und Frankreich
abstimmen. Die EU-Kommission will ausserdem erstmals seit
1998 zwei neue Gentechnik-Maisssorten Bt11 von Syngenta und
DAS 1507 von Pioneer zulassen.
Wer es noch
nicht getan hat, kann hier an Umweltminister Gabriel und
Landwirtschaftsministerin Aigner schreiben und eine klare
Stimme Deutschlands gegen Gentechnik fordern.
Eine Kopie
der E-Mail geht an Forschungsministerin Schavan. Weitere
Informationen finden Sie bei http://www.keine-gentechnik.de.
>>> Feb. 09
<<<
27.02.2009
Einwendungen gegen
Freisetzung von
Pharma-Kartoffeln durch die Universität
Rostock
Entschieden lehnt der Ökologische
Ärztebund Freisetzungsversuche mit gentechnisch
manipulierten Nahrungspflanzen ab, die pharmakologische
Wirkstoffe erzeugen sollen. Die Universität Rostock hat
in diesem Jahr einen Freisetzungsversuch mit zwei
Gentechnik-Kartoffelsorten beantragt, die einen Impfstoff
sowie ein Impfstoffhilfsmittel gegen die Kaninchenseuche RHD
und gegen Cholera produzieren sollen. Die dritte transgene
Kartoffellinie dieses Versuchs soll einen
plastikähnlichen Stoff (Cyanophycin) liefern. Der
Ökologische Ärztebund wendet sich in Kooperation
mit Umweltverbänden, landwirtschaftlichen
Organisationen und Unternehmen in einer Einwendung an das
BVL als Genehmigungsbehörde, sowie an die
zuständige Landwirtschaftsministerin Aigner (CSU) Der
Anbau von Pharma-Pflanzen muss dauerhaft verboten werden.
Unsere Argumente lesen Sie bitte in der Presseerklärung
und in der der ausführlichen Einwendung.
PRESSEMITTEILUNG
Freisetzung von Pharma-Kartoffeln ist
verantwortungslos!
Breites Bündnis fordert Verbot der
Freisetzung
Einwand Pharma-Kartoffel der Uni Rostock 26
02 09
als
PDF
Gentechnik-Entscheidungen in
Brüssel:
Verbände verlangen von der Bundesregierung Farbe zu
bekennen
Berlin, 13.02.2009
Ein
breites Bündnis von Umwelt- und
Verbraucherverbänden, kirchlichen Organisationen und
Verbänden des Ökologischen Landbaus hat heute
Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) und
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel aufgefordert, eine
eindeutige Position gegen die Zulassung neuer
Gentechnik-Maissorten ("Bt 11" und "1507") durch die EU zu
beziehen.
PRESSEMITTEILUNG
Gentechnik-Entscheidungen in
Brüssel:
Verbände verlangen von der Bundesregierung Farbe zu
bekennen
An
die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz Ilse Aigner
An
den Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit Sigmar Gabriel
als
PDF
>>> Jan. 09
<<<
VERANSTALTUNGSHINWEIS
5. Europäische
Konferenz der gentechnikfreien Regionen "Food and
Democracy"
24. /
25. April 2009 in Luzern (Schweiz)
Anmeldung und nähere Informationen
unter www.gmo-free-regions.org.
Organisationskomitee ist die Schweizerische Arbeitsgruppe
Gentechnologie SAG (www.gentechnologie.ch); GENET- European
NGO Network on Genetic Engineering; Zukunftsstiftung
Landwirtschaft (www.zs-l.de); STOPOGM, www.stopogm.ch.
Programm
als
PDF
>>> Nov. 08 <<<
3. Konferenz der
Gentechnikfreien Regionen
am Bodensee
Deutschland, Österreich, Schweiz,
Elsaß und Liechtenstein
am 27.
und 28. November 2008 in Bregenz
In der
Schweiz, Baden Württemberg, Bayern und Österreich
- gibt es seit Jahren starke Initiativen für den Erhalt
der gentechnikfreien Landwirtschaft.
Mit dieser Konferenz wollen wir:
* uns über aktuelle Entwicklungen auf nationaler und
europäischer Ebene informieren
* anhand der Erfahrungen der einzelnen Initiativen und
Regionen zeigen, dass gentechnikfreie Landwirtschaft einen
hohen ökonomischen und ökologischen Mehrwert
beinhaltet - und sehr wohl machbar ist.
* in Gesprächsforen und Workshops zielführende
Umsetzungsstrategien für ausgewählte Themenkreise
erörtern, und damit
* mit gemeinsamer Kraft der Bewegung der gentechnikfreien
Regionen zum Durchbruch verhelfen.
Angela v. Beesten
Tagungsprogramm
als
PDF
Konferenzergebnisse
Gentechnik in Landwirtschaft und
Ernährung - ein Spiel mit dem Risiko
Angela von Beesten, Ökologischer
Ärztebund e.V. (Deutschland)
als
PDF
Was
hat die Konferenz bewirkt - Erste Zusammenfassung der
Ergebnisse
als
PDF
>>> Okt. 08 <<<
Pflanzen und Tiere
aus dem Gentechniklabor
Aktueller
Stand, Zukunftsoptionen und Risikobetrachtung insbesondere
der gesundheitlichen Aspekte
Seminar bei der
8. Umweltmedizinischen Jahrestagung in Berlin
am 4.10.2008 von 15 - 18 Uhr
Tagungsort:
Umweltforum Berlin, Auferstehungskirche, Pufendorfstr. 11,
10249 Berlin
(Wegbeschreibung siehe
Programmheft Umweltmedizinische
Tagung)
Einladung und ausführliche
Beschreibung
als
PDF
>>> Jul. 08 <<<
17.7.2008
Der Runde Tisch Gentechnik hat aktuell einen offenen Brief
zu nicht zugelassenen GVO in Lebens- und Futtermitteln und
den unzureichenden Zulassungsverfahren an die
Entscheidungsträger der Bundesregierung gerichtet, den
der ÖÄB mit unterzeichnet hat.
Angela von Beesten
Kurz-Brief (2
Seiten)
Nicht zugelassene GVO haben in Lebens- und
Futtermitteln nichts zu suchen.
Hintergrundpapier (6 Seiten)
Nulltoleranz für nicht zugelassene GVO
beibehalten GVO-Zulassungsstopp bis zur Reform der EFSA
>>> Jun. 08 <<<
Filmtipp:
Das
Kommunalkino Bremen - Kino 46, Waller Heerstr. 46 zeigt
am
Donnerstag 5. Juni 2008 um 20:00
Leben
außer Kontrolle
D
2004, Regie: Bertram Verhaag & Gabriele Kröber, 60
Min. |
www.denkmal-film.com
In Kanada
wird auf riesigen Feldern genmanipulierter Raps angebaut. Da
der Wind den Samen auf fremde Felder weht, werden deren
Besitzer wegen widerrechtlichem Anbau verklagt. In Indien
beschert genmanipulierte Baumwolle den Bauern immer wieder
katastrophale Ernten, und für viele scheint Selbstmord
oder der Verkauf einer Niere der einzige Ausweg. Die
Dokumentation zeigt die globalen Verflechtungen und die
heute schon erschreckenden Risiken der Gentechnologie, der
sich nur eine Handvoll Wissenschaftler mit kritischer
Forschung entgegen stellt.
Einführung: Angela von Beesten, Ökologischer
Ärztebund e.V. (Bremen)
http://www.kino46.de/thema_des_monats_juni/mehrblick.html#c1575
>>> Mai 08 <<<
Rotenburg/Wümme, 20. und 28.5.08
Einladung zur
Vortragsreihe anlässlich der
UN-Naturschutzkonferenz zur biologischen
Vielfalt:
Warum ist
biologische Vielfalt so wichtig und wie können wir sie
bewahren?
Vortrag von Prof. Dr. Norbert
Jürgens
Dienstag 20. Mai 2008, 20:00
Bürgersaal Rotenburg/Wümme
Was hat die
Pusteblume mit Biodiversität zu tun? -
Vielfalt, die kreative Kraft im Spiel des Kindes
Vortrag von Hein Benjes
Mittwoch 28. Mai 2008, 20:00
Gemeindesaal der Michaelskirche
Rotenburg/Wümme, Bischofstraße
weitere Informationen zu den
Vorträgen
Bonn, 12.-16. Mai
2008
"Planet
Diversity": Lokal, Vielfältig, Gentechnikfrei
Internationaler Kongress zur Zukunft von
Lebensmitteln und Landwirtschaft
Die
wichtigsten Fakten zu "Planet Diversity"
als PDF
Gemeinsame Einladung "Planet
Diversity"
als PDF
>>> Mär. 08 <<<
26.03.2008
Gentechnisch
veränderter Weizen darf nicht freigesetzt
werden!
Ein
breites Bündnis von über 130
Landwirtschaftsorganisationen, Züchtern,
Saatguterzeugern, Mühlen, Bäckereien, anderen
Verarbeitungsunternehmen, Ärzte-, Umwelt- und
Verbraucherschutzorganisationen sowie Stiftungen erhebt
heute Einwand beim zuständigen Bundesamt für
Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin
gegen die geplanten wissenschaftlichen Freisetzungsversuche
mit gentechnisch verändertem Weizen in Thulendorf
(Mecklenburg-Vorpommern) und Üplingen
(Sachsen-Anhalt). Im Gentechnik-Weizen wurde ein Gen
eingebaut, das zur Produktion eines so bezeichneten
"Killerproteins" führen und die Übertragung der
Pilzkrankheit "Weizenflugbrand" unterbinden soll.
Presseerklärung vom 26.03.08 der
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)
e.V.Bundesgeschäftsstelle, Bahnhofstr.31, 59065
Hamm/Westfalen
als PDF
Stellungnahme und Einwendung von
Verarbeitungsbetrieben, Züchtern, Saatguterzeugern und
Verbänden zum geplanten Freisetzungsversuch mit
gentechnisch verändertem Weizen (Aktenzeichen
6786-01-0195) in Thulendorf (Kreis Bad Doberan,
Mecklenburg-Vorpommern) und Üplingen (Bördekreis,
Sachsen-Anhalt) vom 25.03.08 als PDF
>>> Feb. 08
<<<
12.02.2008
Offener Brief zum
Thema Risiken der Gentechnik im Apfelanbau
Aus
Anlass verschiedener öffentlicher Äußerungen
der Professorin
Magda-Viola Hanke und ihres Mitarbeiters Henryk
Flachowsky
(Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut
für Kulturpflanzen (JKI),
Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen
Kulturen und Obst)
über die - vermeintliche - biologische Sicherheit
von gentechnisch
veränderten Apfelbäumen warnen Praktiker
und Praktikerinnen aus der
Obstzüchtung in einem Offenen Brief, der vom
Ökologischen Ärztebund
unterstützt wird, davor, die
Gefahren kleinzureden. .
Offener Brief der Arbeitsgruppe Gentechnik
im Pomologen-Verein e. V.
als
PDF
HINWEIS
21.11.2007
Wuppertal
"Gentech-Zulassungsverfahren: Heimspiel der
Industrie"
Vortrag über die EFSA von Werner
Müller, Global 2000, Wien
Veranstalter u. a.: Attac, NaturFreunde,
Rosa-Luxemburg-Club
Unterstützer u. a.: Brot für die Welt,
Gen-ethisches Netzwerk, Umweltinstitut München,
Zukunftsstiftung Landwirtschaft
Information: Dr. W. Wiebecke, Tel/FAX: 0202-6480966
http://www.attac.de/wtal-agrar/vortrag-werner-mueller-2007.html
>>> Nov. 07 <<<
7.11.2007
Neues Gentechnikgesetz gefährdet Wahlfreiheit
und Lebensmittelqualität
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND),
der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW),
der Ökologische Ärztebund,
der Verband Privater Brauereien Deutschland und UnternehmensGrün,
der Bundesverband der grünen Wirtschaft sowie weitere Verbände
fordern entscheidende Nachbesserungen am neuen Gentechnikgesetz.
Es wird dem Parlament am 9.11. zur ersten Lesung vorgelegt.
gesamtes Dokument als PDF
Offener Brief
"Die
Wahlfreiheit der Landwirte und Verbraucher und die
Koexistenz der unterschiedlichen Bewirtschaftungsformen
müssen gewährleistet bleiben." So steht es im
Koalitionsvertrag vom November 2005. Daran muss sich das
neue Gentechnikrecht messen lassen.
Das Gentechnikgesetz hat die Aufgabe, die Gesundheit der
Menschen und die Unversehrtheit der Natur und
Biodiversität zu wahren. Deshalb ist es auch Aufgabe
des Gesetzes, Kontaminationen mit gentechnischem Material zu
verhindern. Es muss zudem sicherstellen, dass es durch den
Anbau von GVO nicht zu wirtschaftlichen Schäden - zum
Beispiel bei Nachbarn - kommt.
Die Unterzeichnenden fordern mit Nachdruck, durch
entsprechende Änderungen im vorliegenden Entwurf
dafür zu sorgen, dass das Gesetz diese Ansprüche
erfüllt.
Kontaminationen verhindern (Offener Brief
als PDF)
Stellungnahme
Bremen, 01.11.2007
Stellungnahme zum Entwurf eines Vierten
Gesetzes zur Änderung des Gentechnikgesetzes (GentG)
Stand 20. Juli 2007
Anlässlich der bevorstehenden 1. Lesung des Bundestages
zur Novellierung des Gentechnikgesetzes fordert der
Ökologische Ärztebund e.V. die verantwortlichen
Entscheidungsträger der Bundesrepublik Deutschland auf,
ihre Stimme im Sinne des Vorsorgeprinzips für die
Bewahrung der gentechnikfreien Landwirtschaft die
Artenvielfalt, den Gesundheits- und Naturschutz
einzusetzen.
Stellungnahme des ÖÄB als
PDF
>>> Okt. 07
<<<
Bündnis
überreicht Erntekrone an Landesbischöfin
Käßmann - garantiert ohne Gentechnik!
Pressemitteilung als PDF

von links nach rechts: Johanne Seiler (BUND Niedersachsen),
Margot Käßmann (Landesbischöfin ev. luth.
Landeskirche Niedersachsen), Ortrud Pralle
(Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft AbL),
Annemarie Volling (Sprecherin Bündnis für
gentechnikfreie Landwirtschaft Niedersachsen, Bremen,
Hamburg), Angela von Beesten (Ökologischer
Ärztebund)
>>> Mär. 07
<<<
Aktion "Ährensache - ohne
Gentechnik"
Pressemitteilung als PDF
Im Rahmen der Aktionen gegen den Freisetzungsversuch mit
Gentechnikweizen in Gatersleben unterstützt der Ökologische Ärztebund
auch die Aktion der Bäcker "Ährensache ohne Gentechnik",
die in dieser Woche im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche
angelaufen ist. Hier das Bild,
das mit den unterstützenden
Organisationen in dieser Woche auf 1,3
Mio Brottüten in ganz
Deutschland zu sehen ist:

Klage gegen den
Gentechnik-Weizen!
Bauern,
Züchter, Umwelt- und Ärzteorganisationen wehren
sich
gegen die Freisetzung des gentechnisch veränderten
Weizens
in Gatersleben,
Der Ökologischen Ärztebund beteiligt sich an der Klage gegen den
Freisetzungsversuch mit Gentechnikweizen in Gatersleben,
die federführend vom
Verein zur Erhaltung und Rekultivierung
von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN e.V.) eingereicht wird
(siehe die aktuelle Pressemitteilung des Rechtsstreitbündnisses vom
7.3.2007).
Um den Rechtsstreit mit Erfolg führen zu können,
werden sicher noch
mehr Finanzen benötigt. Wer sich davon angesprochen fühlt,
kann
herzlich gerne Spenden dafür auf unser Konto einwerben oder
sich
selbst mit einer Spende beteiligen.
(Pressemeldung im Wortlaut als
PDF)
>>> Okt. 06 <<<
30.10.2006
Der
Ökologische Ärztebund unterstützt die
Forderung
der Initiative "Kein Patent auf Leben",
die
das Europäische Patentamt (EPA) auffordert, keinen
Erfinderschutz
auf embryonale Stammzellen des Menschen zu gewähren
(siehe auch:
www.keinpatent.de). Die Große
Beschwerdekammer, die höchste Instanz
des EPA, bereitet derzeit eine Grundsatzentscheidung in
der
Stammzellfrage vor, die in Zukunft bei Patentverfahren
bindend sein
wird. Behandelt wird der Fall einer US-Firma, die ein
Verfahren zur
Isolierung embryonaler Stammzellen anmelden will, die sie
gleichzeitig
als ihre Erfindung beansprucht. Das EPA will nach
anfänglicher
Zurückweisung der Anmeldung nun das Vorgehen in solchen
Fällen
grundsätzlich klären. Der Fall berührt die
ethisch höchst umstrittenen
Fragen die Verfügbarkeit, Monopolisierung und
Vermarktung
menschlichen Lebens.
(Schreiben an das EPA als PDF 220
kb)
Die Hauptnahrungspflanze Weizen darf nicht
durch
Gentechnik zum Risikofaktor unserer
Ernährung werden
Presseerklärung zum geplanten
Freisetzungsversuch mit gentechnisch
verändertem (gv) Weizen in Gatersleben, Magdeburg,
27.10.2006
(PDF 224kb )
>>> Sep. 06
<<<
Einwendung und Stellungnahme des
Ökologischen
Ärztebundes zum geplanten
Freisetzungsversuch mit
gentechnisch verändertem Weizen (RKI
6786-01-0178) in Gatersleben vom 19.9.2006 (PDF 593 kb )
Sehr
geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir bitten aus aktuellem Anlass um Ihre Aufmerksamkeit:
Das Institut für Pflanzengenetik und
Kulturpflanzenforschung (IPK) in
Gatersleben plant einen Freisetzungsversuch mit gentechnisch
verändertem (gv) Weizen, der dort von Oktober 2006 bis
2008
durchgeführt werden soll.
Der Ökologische Ärztebund hat heute bei der
Bundesanstalt für
Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eine
Einwendung
gegen diesen Freisetzungsversuch eingereicht. Die Einwendung
wird
unterstützt von der EuropeanAcademy for Environmental
Medicine, dem
Deutschen Berufsverband der Umweltmediziner e.V. (dbu),
der
Interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin
e.V.(IGUMED) und der
Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB) e.V.
Gentechnische Eingriffe an unserer Hauptnahrungspflanze, dem
Weizen sind so überflüssig wie unakzeptabel. Sie
stellen den Gipfelpunkt der industriellen Verfremdung
unserer Lebensgrundlagen dar und führen zum Spiel mit
vollkommen unnötigen und unakzeptablen Risiken für
die Gesundheit von Menschen und Tieren sowie von
Ökosystemen.
Darum fordern wir, dass gentechnisch veränderter Weizen
nicht im
Freisetzungsversuch zugelassen wird und dass keine weiteren
öffentlichen
Gelder für die Forschung auf diesem Gebiet verschwendet
werden.
Heute ist zwar die Einwendefrist gegen den
Freisetzungsversuch
abgelaufen, nicht aber unsere Möglichkeit der
öffentlichen
Auseinandersetzung mit dem Thema. Wir bitten Sie deshalb,
die
Einwendung an viele Kolleginnen und Kollegen, Mitbürger
und
Mitbürgerinnen weiterzugeben und sich an politische
Gremien zu
wenden um deutlich zu machen, dass Gentechnik in Pflanzen
der
falsche Weg für die Erzeugung gesunder Lebens- und
Futtemittel ist.
Außer den gesundheits- und umweltmedizinischen
Verbänden haben auch viele andere Verbände und
Einzelpersonen ihre Einwendung gegen den gentechnisch
veränderten Weizen eingereicht. Nähere
Informationen dazu finden Sie unter www.keine-gentechnik.de
Wir fordern unser Recht ein, auch in Zukunft
artgerechte,umweltschonend erzeugte Lebensmittel ohne
Gentechnik genießen zu können. Bitte helfen Sie
dabei mit.
Mit freundlichen Grüßen
Angela von Beesten
Vorstand Ökologischer Ärztebund
>>> Aug. 06
<<<
Offener Brief zur Neufassung
des Gentechnikgesetzes (PDF 356 kb )
Verbände fordern den Schutz von Umwelt,
Gesundheit und der gentechnikfreien Landwirtschaft
Greenpeace-Presseerklärung vom 26. Juni
2006
(PDF
40 kb )
Verunreinigung mit Gentechnik künftig
per Gesetz erlaubt? 27 Verbände lehnen Pläne von
Landwirtschaftsminister Seehofer ab
>>> Apr. 06
<<<
Anlässlich der Tagung der EU-Kommission
in Wien zur Koexistenz auf dem Acker mit dem bezeichnenden
Titel "Freedom of Choice", die vom 4.-6. April 2006
stattfand, hat Angela von Beesten für den
Ökologischen Ärztebund eine Resolution verfasst,
die die Wiener Erklärung der gentechnikfreien Regionen
Europas unterstützt. Die umweltmedizinischen Verbände Österreichs
(Ärztinnen und Ärzte für eine gesunde Umwelt
- ÄGU) und der Schweiz (Ärztinnen und Ärze
für Umweltschutz - ÄfU) haben die Resolution mit
unterzeichnet. Hanns Moshammer (ÄGU) vertrat die
Ärzteorganisationen mit einem Redebeitrag bei der
Protestveranstaltung am 5.4.2006.
Wiener Erklärung für ein
gentechnikfreies Europa
(PDF
172 kb )
Resolution der Umweltmedizinischen
Verbände
(PDF
520 kb )
>>> Jan. 06
<<<
Auf
der Grünen Woche in Berlin haben die
Vorstandsmitglieder Dr. med. J. Hensel, Dr. med. W.
Stück und A. von Beesten vom 13.-17. Januar bei der
"Themeninsel Gentechnik" des Runden Tisches eine
Ökologische Ärztesprechstunde angeboten, die sehr
gut angenommen wurde.
http://www.keine-gentechnik.de/infodienst-gentechnik/igw.html
>>> PRESSEMITTEILUNG 10.11.05 <<<
Bundesregierung als Steigbügelhalter
der Gentechnikindustrie?
Bauern versprechen "heiße
Frühjahrsaussaat"
(PDF
68 kb )
>>> Sept. 05
<<<
Offener
Brief an Frau Dr. Merkel -
Position der CDU zur Agro-Gentechnik
(PDF
404 kb )
Aktuelle
Neuerscheinungen
a) Ökologischer Ärztebrief
Agrogentechnik (PDF 268 kb )
a) überarbeitete und
aktualisierte Auflage März 2006
a)
Auflagen:
a)
Juni 2005: 5.Tausend, August 2005:
5.-15.Tausend, Oktober 2005: a) a) 15.-25.Tausend,
März 2006: 25.-40.Tausend
Druckfrisch konnten wir auf unserer
Jahrestagung im Juni in Würzburg den Ökologischen
Ärztebrief zum Thema Agrogentechnik vorstellen. Die
große positive Resonanz zeigt uns, dass Bedarf an
einer allgemein verständlichen Information aus
ärztlicher Sicht zur Gentechnik in Landwirtschaft und
Ernährung besteht.
Das Faltblatt ist ein Gemeinschaftswerk der Verbände
ÖÄB, dbu, IGUMED, DGUHT und BUND, wobei wir dieses
Mal federführend waren. Es ist beabsichtigt, die Reihe
fortzusetzen mit Ökologischen Ärztebriefen zu
weiteren bedeutsamen Themen, bei denen eine ärztliche
Stellungnahme uns geboten erscheint. Hierfür nehmen wir
gerne Ihre Anregungen entgegen.
Wir bitten um breite Verteilung des Faltblatts, das sich
auch hervorragend zur Patienteninformation im Wartezimmer
eignet oder bei Veranstaltungen ausgelegt werden kann.
Wir haben die Preise sehr knapp kalkuliert und bitten um
Ihre Bestellungen, aus Gründen der Arbeitserleichterung
bitte gegen Vorkasse. Bitte benutzen Sie hierfür das
bereitgestellte Formular (PDF 64 kb ).
b) SAMBUCUS e. V. (Hrsg.) (2005): Den Schatz
bewahren.
Plädoyer für die gentechnikfreie
Landwirtschaft, Autorin: Angela von Beesten u.a., 214 S.,
zahlreiche farbige und s/w Fotos und Abb., Schutzgebühr
7,- EUR, (Eigenverlag)
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Bündnis
für
eine gentechnikfreie
Landwirtschaft gegründet
Am
5. Dezember 2003 luden BIOLAND Niedersachsen, die
Bäuerliche Gesellschaft Norddeutschland, der
Ökologische Ärztebund und die Arbeitsgemeinschaft
bäuerliche Landwirtschaft zur Gründung des
"Bündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft "
nach Hannover ein.
- Gründungserklärung (PDF 52 kb)
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Resolution
der Umweltmedizinischen Verbände
Die
umweltmedizinischen Verbände Deutschlands lehnen auf
Grund ihrer ärztlichen Verantwortung, die insbesondere
vorsorgende Aspekte zu bedenken hat, mit allem Nachdruck die
Einführung der Gentechnologie in Ernährung und
Landwirtschaft ab, weil die Folgen zum derzeitigen Zeitpunkt
als unkalkulierbar, unkontrollierbar und unwiderruflich
angesehen werden müssen.
- Resolution vom Juli 2003 (PDF 67 kb)
- Petition
(PDF 88
kb)
zurück zum
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Archiv
Verschiedene
Materialien zum Thema
- Landwirt unterliegt in
Gen-Klage
- gegen
US-Konzern (PDF 90
kb)
- (umg 17(3): 194)
- AK Gentechnik-Genfood nein
danke (PDF 89 kb)
- (umg 17(2):
104)
- Patente auf Leben (PDF 52 kb)
- (umg 17(1):
43-45)
- Gentechnologie und Ernährung
- Teil 1:
- Visionen
gentechnischer Landwirtschaft
- kritisch
betrachtet (PDF 185
kb)
- (umg 16(3): 177-183)
- Teil 2:
- Ärztliche Verantwortung (PDF 44 kb)
- (umg 16(3): 184-186)
- Gentechnik und
Welternährung
(PDF 132
kb)
- (umg 16(3): 188-191)
- Vom Aussterben der Nahrung (PDF 431 kb)
- (umg15(2):134-136)
- Wie die US Zulassungsbehörde
für
- Lebensmittel trotz der Warnungen ihrer
- eigenen
Wissenschaftler
- und
trotz bereits eingetretener Todesfälle
- gentechnisch veränderte
Lebensmittel
- zuließ
(PDF 444
kb)
- (umg 14(1): 58-62)
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